Aufwand zur Beschriftung?

Oft wird nach dem Aufwand gefragt, der nötig ist, um alle Bilderinformationen in den Computer einzugeben. Die Frage ist berechtigt, aber der Erfassungsaufwand ist geringer, als das Rahmen von Dias oder das Einkleben von Papierfotos in ein Fotoalbum. Die Beschriftung Ihrer Bilder wird durch Auswahllisten erleichtert, aus denen Sie die abgebildeten Personen, Orte, Schlagworte etc. einfach auswählen können, um sie zu einem Foto in die Datenbank abzuspeichern.

 

Raw-Workflow

Workflow mit Adobe Lightroom 3, DXO, Photoshop CS4, ...

Die Suchfunktionen sind wirklich vielseitig,
     das Verschlagworten von vielen Bildern geht sehr schnell.

Einfache Archivierung mit der Bilddatenbank pixafe

Unter Archivierung verstehen wir den Prozess der Ablage von Bildern im Archiv (Bilddatenbank). Dabei erfolgt meist gleichzeitig die Beschriftung (Verschlagwortung / Indizierung / Tagging) der Bilder, um sie später auch wieder finden zu können.

In pixafe brauchen Sie vor der Archivierung keine Alben oder Ordner anzulegen, wie es in zahlreichen Konkurrenzprodukten üblich ist. Die Information, die zu jedem einzelnen Bild als Verschlagwortung vergeben wird, kann stattdessen jederzeit ergänzt oder verändert werden. Alben oder Ordner bilden sich quasi bei der Suche automatisch, je nachdem nach welcher Kombination aus Suchkriterien gesucht wird.

Die Bilddatenbank pixafe legt großen Wert auf die maschinelle Unterstützung bei Archivierung und Recherche, so wird das Einfügen und die Beschriftung von Bildern sowie die nachträgliche Änderung oder Ergänzung der Bildinformationen durch zahlreiche Funktionen und Programmodule unterstützt.

Unterstützung bei der Archivierung

  • Automatisches Speichern von Metadaten als Suchkriterien

    Beim Einfügen eines Bildes in die Bilddatenbank werden die sogenannten Metadaten ausgelesn und als Suchkriterien abgelegt. Zu den Metadaten zählen Informationen, die von der Kamera während der Aufnahme direkt in das Bild gespeichert wurde (EXIF-Daten: Datum, Uhrzeit, Kameramarke, modell, Blende, Belichtungszeit, etc.). Metadaten können aber auch von Hand gefüllt werden, so nutzen beispielsweise Bildagenturen die IPTC-Daten zur Bildbeschriftung.

  • Übernahme von Datei- und Ordnernamen

    Sofern die zu importierenden Bilder bereits in einer vordefinierten Ordnung vorliegen, kann diese beim Import in pixafe genutzt werden. Es können beispielsweise die Datei- und Ordnernamen der Bilder automatisch als Schlagworte angelegt werden.

  • Verwaltung von Digitalbildern, Dias und Papierbildern

    Das Datenmodell von pixafe erlaubt es, neben Digitalbildern auch Dias und Paierbilder in der Bilddatenbank zu verwalten. Dabei wird zu jedem Original ein Scan in die Datenbank gelegt und als Beschriftung das Magazin und die Position darin bzw. Das Fotoalbum mit Seitenangabe hinterlegt. Neben Bildern können seit Version 7 beliebige Dateien beispielsweise als Zusatzdateien zu Bildern (Dokumente, Audio, Video) auch in Gruppen verwaltet werden.

  • Import einzelner Bilder

    Es können einzelne Bilder nacheinander geöffnet und mit Beschriftung in die Bilddatenbank übernommen werden. Da sich bei Bildserien die Bildinhalte oft wiederholen, können die eingegebenen Bildbeschriftungen einmal eingegeben für das jeweilige Folgebild einfach übernommen werden. Einzelne Bilder können auch per Drag & Drop in die Datenbank hineingezogen werden.
  • Import beliebiger Dateien

    Seit der Version 7 können nicht nur Bilder, sondern beliebige Dateien archiviert werden. Anwender können dazu festlegen, welche Dateitypen verwaltet werden sollen (z.B. Filme, Musik, Grafiken). Diese sogenannten Sondertypen können analog zu Bildern verschlagwortet werden. Spezielle Unterstützung erhält man beim Import von Powerpoint Foliensätzen. Mit pixafe Video können Sie die beste Szene eines archivierten Filmes als Vorschaubild wählen.

  • Das Beschriftungswerkzeug hilft bei der manuellen Beschriftung einzelner Bilder

    Auch wenn einzelne Bilder beschriftet werden gibt es immer wiederkehrende Favoriten für Schlagwort, Ort, abgebildete Person, Kategorie. Für eine schnelle, einfache Zuweisung dieser Daten zu den Bildern dient das Beschriftungswerkzeug. Dieses kann praktisch an die Hauptmaske angedockt werden und lässt die passende Beschriftung mit einem einfachen Klick ins Bild übertragen. Besonders hilfreich ist auch die assoziative Beschriftung, mit der man passende Vorschläge zur Verschlagwortung erhält.

  • Autoinsert (Import ganzer Verzeichnisse mit Unterverzeichnissen)

    Sollen schnell große Bildmengen archiviert werden, kann es hilfreich sein, diese über den sogenannten Autoinsert in die Datenbank zu übernehmen. Dabei gibt man nach Wahl des betroffenen Verzeichnisses an, welche Beschriftung für all diese Bilder gemeinsam verwendet werden sollen (etwa Autor, Ereignis, ...)

  • pixafe Earth überträgt in die Metadaten von Bildern die Ortsnamen zu aufgenommenen GPS-Daten

    Sofern man über einen einfachen Geotagger verfügt (der für wenige Euro erhältlich ist) kann man während der Aufnahme von Bildern auch die aktuelle Geo-Position aufzeichnen. Über den genauen Zeitpunkt der Aufnahme ordnet pixafe Earth dann die Geokoordinaten den Bildern zu und ermittelt den Ortsnamen, an dem ein Bild aufgenommen wurde. So kann auch die Ortsangabe zu Bildern automatisch vorgenommen werden.

  • Wichtig für ein Universalarchiv - der Thesaurus

    Insbesondere dann, wenn andere Personen Bilder in der Datenbank suchen, als der Archivar selbst, ist es wichtig sich Gedanken über Synonyme (Begriffe gleicher Bedeutung) und Homonyme (gleicher Begriff mit verschiedener Bedeutung) zu machen. Mit dem Thesaurus lassen sich ganze Schlagwort- und Kategorienbäume zuordnen und Verknüpfungen pflegen.

  • pixin - die Programmierschnittstelle für den individuellen, automatischen Import

    Ganz spezifische Anforderungen kann man sich selbst programmieren. Mit der Skriptsprache perl und der Programmier-Schnittstelle pixin können beliebige Beschriftungen automatisch erfolgen.

  • Massenbeschriftung

    Liegen die Bilder einmal in der Datenbank beschriftet vor, erkennt man oft die Notwendigkeit für weitere Details oder zur Korrektur. Dies lässt sich leicht mittels Massenbeschriftung erledigen. Suchen Sie zunächst die relevanten Bilder mittels Recherche, markieren Sie die betreffenden Bilder beispielsweise mittels Leuchtpult und vergeben Sie den markierten Bildern neue Informationen.

  • Das Konzept

    pixafe erlaubt die Vergabe von zahlreichen Informationen zu jedem Bild: Autor (Fotograf), Datum, Uhrzeit, abgebildete Personen, Orte, Schlagworte, Kategorien, Beschreibungstext, EXIF- und IPTC-Daten können vom Anwender beliebig angelegt und Bildern zugeordnet werden. Zur einheitlichen Pflege des Bildbestandes ist es sinnvoll, wenn man sich ein Nutzungskonzept zur Archivierung überlegt. Das Konzept zur Bilddatenbank kann hier sicher als Ausgangspunkt dienen.

Ihre Vorteile

  • Viele Bildinformationen (Datum, Uhrzeit, IPTC, ...) werden automatisch aus den Metadaten entnommen
  • Mit pixafe Earth werden auch Ortsnamen automatisch in die Datenbank aufgenommen
  • Gute Unterstützung zur Beschriftung großer Bildmengen, z.B. durch das Beschriftungswerkzeug 
  • Mit dem Thesaurus können Synonyme definiert werden

Tipps

     

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    Elemente der Hauptmaske

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    pixafe Earth

     


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    Thesaurus

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