Einstellungen - Pfade

Auf diesem Dialog werden Pfade eingestellt, die dazu verwendet, um dort Dateien abzulegen und zu lesen sowie von dort ein Bildverarbeitungsprogramm zu starten. Seit Version 7 werden auch Pfade zur Anzeige von Zusatzdateien (Sidecars) hinterlegt.

Datenbankverzeichnis

Hierbei handelt es sich um das Bildverzeichnis, in dem die Bilder und Thumbnails abgelegt werden, die sich in der Datenbank befinden (genauer gesagt können hier mehrere Pfade / Bildverzeichnisse durch Semikolon getrennt eingegeben werden. Beispiel: c:\pixafe\pix1;c:\pixafe\pix2 - Der erste Pfad wird immer für den Import neuer Bilder verwendet, die alternativen Pfade können bereits gespeicherte Bilder enthalten.)

Über die Schaltflächen < und > können alternative Einstellungen für das Bildverzeichnis (ggf. bestehend aus mehreren Pfaden) definiert werden. Dabei ist zu beachten, dass immer nur die aktuell angezeigte Konfiguration im Programm genutzt wird. Alternative Einstellungen dienen beispielsweise dazu, einen lokalen Pfad zu verwenden, wenn das Netzwerk einmal nicht verfügbar ist.

Wozu kann man alternative Bildverzeichnisse definieren?
Diese Funktion braucht man eigentlich nur dann, wenn man seine Bilder normalerweise auf einem Netzlaufwerk (Fileserver, NAS, ...) abgelegt hat. Dann stehen im Bildverzeichnis alle Pfade, die sich auf dieses Netzlaufwerk beziehen. Wenn man einmal offline arbeiten muss (weil das Netz nicht verfügbar ist) kann man einen alternativen Pfad definieren, und diesen zum Beispiel lokal auf dem Rechner anlegen. Wenn man dann nach Bildern sucht, erhält man u.U. Fehlermeldungen, dass die Bilder nicht gefunden werden konnten. Aber: Man kann beispielsweise eine Auswahl der Bilder des Netzlaufwerks (etwa die Bilder des aktuellen Jahres) auch in Kopie nach lokal kopieren oder beispielsweise alle Thumbnails aller Bilder (die tx-Dateien) nach lokal kopieren. (Hierbei hilft seit Version 7.5 insbesondere das neue Werkzeug zur Administration der Bildverzeichnisse ). Dann kann man mit rein lokalem Zugriff die Bilder dennoch beschriften und wenn die Thumbs lokal liegen auch normal suchen. Wenn man später wieder online ist, kann man schnell die normalen Bildverzeichnisse aktivieren. Man kann durch das temporäre Wechseln auf ein lokales Bildverzeichnis auf seinem Notebook auch unterwegs neue Bilder zum Beispiel im Urlaub oder während eines Shootings zeitnah in der Datenbank verschlagworten. Wenn man wieder zurück ist und Zugriff auf die komplette Datenbank hat, braucht man lediglich die neuen Bilder aus dem lokalen Bildverzeichnis in das zentrale Bildverzeichnis zu verschieben.

Löschverzeichnis

Bevor Bilder auf der Festplatte richtig gelöscht werden, werden sie in dieses Verzeichnis kopiert (analog zum Papierkorb unter Windows). Hierdurch ist es möglich, einmal gelöschte Bilder wieder herzustellen .

Temporäres Verzeichnis

Hierbei handelt es sich um das Arbeitsverzeichnis, in dem die angezeigten Bilder abgelegt werden. Dieses Verzeichnis kann nach Beenden von automatisch geleert werden.

Backupverzeichnis

Hier wird das Backupverzeichnis angegeben. Dorthin werden die Dateien im IXF-Format kopiert, die bei der Funktion Datenbank-Backup erstellen erzeugt werden.

Bitte beachten Sie, dass die Backupdaten auch in tages-aktuellen Unterordnern erzeugt werden können. Zum Einspielen eines zuvor erstellten Datenbank-Backups müssen die IXF Dateien ggf. aus dem tages-aktuellen Ordners in das Backup-Verzeichnis kopiert werden.

Bildeditoren

In diesen Feldern können Sie den Bildeditor (Paintshop, Photoshop, etc.) pro Bildtyp eintragen. Dieser wird genau dann gestartet, wenn Sie im -Hauptfenster eine Bilddatei selektiert haben und diese mit der Funktion Bearbeiten editieren möchten.

Man kann bis zu 3 verschiedene Pfade auf Bildbearbeitungswerkzeuge hinterlegen. Zu jedem kann man einen Dateityp (Dateiextension) angeben. Wenn nur ein einziger Editior über seinen Pfad angegeben wurde, wird dieser ohne Nachfrage bei der grafischen Bearbeitung von Bildern gestartet. Wenn mehr als ein Editor angegeben ist, dann wird geprüft, ob zu den angegebenen Pfaden auch Dateitypen zugeordnet wurden. Wenn ja, wird der zum aktuellen Typ des zu bearbeitenden Bildes passende Editor gestartet. Wenn der Typ nicht zum Bild passt oder wenn keine Dateitypen angegeben sind, dann wird eine Auswahlbox angezeigt auf der man wählen kann, welcher Editor gestartet werden soll. Wenn Namen angegeben wurden muss auch ein Pfad angegeben sein. Einen Pfad kann man sich sichern ohne Namensangabe - Wenn der Typ angegeben wird, wird der Editor genutzt, wenn die Typen passen.

Beispiel Die folgende Einstellung

hat zur Folge, dass GIF-Dateien ohne Rückfrage mit Paintshop angezeigt und editiert werden. TIF-Dateien werden genauso ohne Rückfrage mit FixFoto bearbeitet. Alle anderen Dateitypen wie zum Beispiel JPG-Dateien werden nicht automatisch in einem Eiditor geöffnet. Es erscheint stattdessen der Auswahldialog, in dem man den Editor wählen kann.

FixFoto als Bildverarbeitung

Wie oben beschrieben, können beliebige Bildbearbeitungsprogramme in pixafe eingebunden werden. Grundlage dazu ist allerdings, dass das eingebundene Programm es erlaubt Bilder per Argument zu übergeben. Dies war beispielsweise bei der Anwendung FixFoto nicht möglich, darum wurde dieses Bildbearbeitungsprogramm FixFoto besonders komfortabel integriert. Hiermit ist nämlich auch eine Stapelverarbeitung möglich. Damit das funkioniert, muss FixFoto in der Version ab FF 2,92 build 16 auf dem Rechner installiert sein. Nach dieser Installation ist dann automatisch in pixafe der Menüpunkt Markierung-Stapelverarbeitung aktiviert.

Damit FixFoto die Bilder auch korrekt übergeben bekommt, muss in den pixafe-Einstellungen als Bildeditor FixFoto (genauso geschrieben mit großem F) eingetragen werden. Wenn dieser Name als Bildeditor angebeben wird, wird der Pfad auf FixFoto automatisch in den pixafe Einstellungen gesetzt und kann nicht mehr verändert werden.

Zusatzdateien (Sidecars)

In diesen Feldern können Sie festlegen, welche Zusatzdateien bei RAW Bildern von pixafe verwaltet werden sollen. In der ersten Spalte (Bilderweiterung) wird die Dateierweiterung einer RAW Datei (wie nef oder cr2) angegeben, zu der Zusatzdateien (sogenannte Sidecars) verwaltet werden sollen. In der zweiten Spalte (Sidecar-Erweiterung) geben Sie den Typ der Zusatzdatei über dessen Dateierweiterung an (z.B. xmp). Die dritte (optionale) Spalte ist eine Beschreibung ohne weitere Bedeutung. Damit können Sie sich Kurznotizen zu den Einträgen machen. In der 4. (optionalen) Spalte kann ein Pfad auf ein Programm (EXE-Datei) hinterlegt werden, mit dem die Zusatzdateien geöffnet und angezeigt werden können. Die Schaltfläche zur Anzeige der Sidecar Datei befindet sich auf der Hauptmaske unterhalb der Bildbeschreibung, sofern ein Sidecar gespeichert wurde.

Über die Schaltflächen < und > können alternative Einstellungen zu Sidecars vorgenommen werden. Dabei ist zu beachten, dass immer nur die aktuell angezeigte Konfiguration der Sidecars im Programm genutzt wird. Alternative Einstellungen dienen dazu, zu einem bestimmten RAW-Format einen alternativen Sidecar zu definieren, der durch Blättern in diesem Dialog aktiviert werden kann. Es können bis zu 8 verschiedene Konfigurationen definiert werden.

Die Einstellungen des abgebildeten Dialoges haben folgende Bedeutung: Zu RAW-Bildern mit der Dateierweiterung nef werden beim Import Zusatzdateien mit der Dateierweiterung xmp gesucht und sofern vorhanden im Bildverzeichnis von pixafe abgelegt. Wenn Sie ein solches Bild später suchen können Sie die evtl. gesichtere Sidecar-Datei öffnen, dazu wird das Standard-Texteditorprogramm Notepad von Windows verwendet.

Hinweis: Beim Import werden Zusatzdateien beachtet, deren Dateiname aus dem Namen des Bildes plus Dateiwereitung wie in Spalte 2 angegeben definiert sind oder Dateiname des Bildes ohne Dateierweiterung plus Dateierweiterung in Spalte 2. Beispiel: Zum Bild img001.nef werden die Zusatzdateien unter den Namen img001.nef.xmp und img001.xmp gesucht und sofern vorhanden beide mit importiert.

Die Sidecars sind besondere Dateien, die von pixafe bei RAW-Bildern automatisch mitverwaltet werden. Mittels Bildgruppen können auch spezielle Dateien (Word, PDF, EPS, Excel, ...) in beliebigen Sonderformaten Bildern zugeordnet werden.